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Betreuungseinsatz auf der Autobahn nach Wintereinbruch

Pforzheim, den 24. Januar 2007

Familie Healy harrt bereits die ganze Nacht auf einem Autobahnparkplatz aus.

In der Nacht von 23. auf 24. Januar 2007 führten starke Schneefälle in Süddeutschland zu schweren Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn 8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart gehörte zu den am schwersten betroffenen Fernstraßen.

Am 24. Januar wurden gegen 9.00 Uhr morgens die Helfer der Bereitschaft Pforzheim alarmiert, um die seit Stunden im Stau stehenden Pkw- und Lkw-Fahrer mit Tee und heißen Würstchen zu versorgen. Im Laufe des Vormittags wurden 17 weitere Bereitschaften alarmiert, die mit insgesamt 90 Helfern und 23 Fahrzeugen im Einsatz waren. An der Steigung bei der Ausfahrt Pforzheim Ost musste sogar die Bergwacht mit einem Motorschlitten ausrücken.

Die im Einsatz befindlichen ehrenamtlichen Helfer wurden von Ihren Arbeitgebern für den Einsatz freigestellt. Vor allem ausländische Verkehrsteilnehmer waren über die kostenlose Verpflegung auf der Autobahn erstaunt. Teilweise standen die Verkehrsteilnehmer bereits die ganze Nacht im Stau. Gegen 21.30 Uhr normalisierte sich die Verkehrslage und der Einsatz konnte beendet werden.

Brummifahrer bekommen heiße Würstchen und Tee, während der starke Schneefall immer noch anhält – und das auf der Überholspur der Autobahn.
Die Fahrzeuge des DRK waren schnell umringt von Autofahrern, die im Schnee feststeckten.
Auch die Einsatzkräfte von Polizei und THW, die teilweise bereits in der Nacht im Einsatz waren, wurden vom Deutschen Roten Kreuz versorgt.
Auf der Autobahn geht nichts mehr – Tee vom DRK und eine kleine Plauderei verkürzen die Wartezeit.

Text: Holger Ludwig - Bildquelle: Frau Dr. Kugli

 
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