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Neubau - Entwürfe

Pforzheim, im November 2006

Die Erstellung des seit vielen Jahren geplanten Funktionsgebäudes mit Fahrzeughallen an der Arlingerstraße ist die größte und wichtigste Herausforderung für den DRK Ortsverein Pforzheim e.V. seit Jahrzehnten.

Ansicht Arlingerstraße

Die Vergangenheit der ehrenamtlichen Rotkreuzler in Pforzheim ist geprägt von provisorischen Unterkünften. Als der DRK Ortsverein vor mehr als zwanzig Jahren aus dem ehemaligen Kohlenbunker in der Wildersinnstraße an den Ispringer Pfad 8 umzog, sollte dieses bereits zum damaligen Zeitpunkt desolate Gebäude – eine ehemalige Flak-Stellung aus dem zweiten Weltkrieg - nur für kurze Zeit als provisorische Unterkunft dienen.
Durch Sturm und Wassereintritt am Dach wurde das bereits irreparable Gebäude weiter geschädigt. Die Einsatzfahrzeuge stehen ungeschützt im Freien und im Winter kann nur ein Raum beheizt werden.

Lange Zeit stellte sich die Frage, wo das DRK untergebracht werden könnte. Am Ispringer Pfad war ein Neubau unmöglich, da das Gelände für die zukünftige Verkehrsführung freigehalten werden muss. Nach reiflicher Überlegung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Pforzheim schließlich das Gelände zwischen Arlingerstraße und Dietlinger Straße als künftiger Standort des DRK ausgewählt.

Dort wird in naher Zukunft ein Funktionsgebäude entstehen, das unter anderem Lehrsaal, Lagerräume, Büros und Küche umfasst. Neben dem Katastrophenschutz werden auch die Bereitschaft Pforzheim, die Jugend-Rotkreuzgruppe, die Seniorengruppe und der Ortsvereinsvorstand die neuen Räumlichkeiten nutzen.
Zusätzlich gibt es eine Fahrzeughalle, in der die Einsatzfahrzeuge untergebracht werden.

Falls finanziell durchführbar, soll als zusätzliche, zukunftsweisende Investition eine Solaranlage auf dem Dach angebracht werden, die aus Sonnenenergie Strom erzeugt und ins öffentliche Stromnetz einspeist. Durch diese Photovoltaikanlage könnten jedes Jahr ca. 14.000 kg des Treibhausgases CO2 vermieden werden.

Der gesamte Neubau – ohne Solaranlage – wird ca. 900.000 Euro kosten. Durch jahrzehntelange finanzielle Planung und die in der Bauphase einzubringende Eigenleistung wird dieses Vorhaben überhaupt erst möglich. Trotzdem sind wir auf Spenden aus der Bevölkerung und der Wirtschaft angewiesen.

Für Spender höherer Geldbeträge kann auf Wunsch ihr Namen oder ihr Firmenlogo auf einer großen Tafel angebracht werden, die neben unserem Bauschild zur Wildbader Straße hin aufgestellt werden soll. Auf diese Art und Weise kann der Spender sein Engagement im Sozialsponsoring nach außen dokumentieren.

Text: Holger Ludwig - Bildquelle: AJA - Architekten Jochen Abraham

 

 

 
Aktueller Spendenstand
12645 EUR
Angestrebtes Spendenziel
60000 EUR

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